Klimawandel – Faktencheck 1

Behauptungen und Fakten aus dem Artikel “Die Klimafrage: Zurück zur Besonnenheit!

“ vom Samstag, dem 17. Oktober (Analyse und Meinung) im WORT

In diesem Artikel wimmelt es nur so von falschen Argumenten, Verdrehungen und einseitigen Argumentationen die relativ leicht zu widerlegen sind. Am Ende befinden sich die Referenzen mit Hilfen derer sich jeder informieren kann.

Behauptung Recherchierte Fakten
geht es doch darum eine hypothetische und willkürlich festgelegte globale Erwärmung über 2° C bis 2100 zu verhindern. Das 2° Grad Ziel wurde von mehr als 100 Ländern als Richtlinie festgelegt. Ziel ist es, die Gesamtmenge an CO2 in der Atmosphäre zu begrenzen um Schäden zu vermeiden. Eine weitere Erhöhung der Temperatur erhöht das Risiko, das Klima kann kippen. (IPCC,AR5, [1,2])
Die Sonne ist der Strahler der unsere Atmosphäre aufheizt und so die Ursache des Erdklimas. Die Sonne ist klar der Urheber, aber ohne Atmosphäre wäre es klirrend kalt (-18°C). Erst durch die Kombination von Sonneneinstrahlung und Atmosphäre erreicht die Erde eine Temperatur von mittlw. 15°C . Bestimmend ist die Energiebilanz. (3,4)
… welche sich nicht auf theoretische Modelle sondern auf reale Beobachtungen und Messdaten stützt. Theoretische Modelle dienen dazu ein “Was wäre wenn” Szenario zu erstellen und werden nur mit Formeln gefüttert. Vergleicht man diese Modelle mit früheren Messdaten, wird schon eine relativ gute Übereinstimmung erzielt. (siehe Kurve unten)
… Ein konstantes Klima kann es daher nicht geben Wer behauptet denn sowas? Erst die Forschung fand heraus dass das Klima sich auf der Erde immer wieder verändert hat. Genauso wichtig ist aber auch die Frage nach dem Warum. (5)
alle 100 000 Jahre bewirken unterschiedliche Positionen Die sogenannten Milankovic-Zyklen beeinflussen das Klima mit Eis- und Warmzeiten, aber im Zusammenspiel mit anderen Faktoren. Es gibt deren drei, die sich überlagern: 100.000 Jahre, 41000 und 23000 Jahre. (6)
…wie z. B. der 1 000-jährige Zyklus welcher uns die kretische, römische, mittelalterliche und jetzige Wärmeperioden brachte. Die genannten Wärmeperioden können durch Schwankungen der Sonneneinstrahlung teilweise erklärt werden, nicht aber die jetzige Erwärmung. (7)
Schließlich gibt es noch deutlich kürzere Schwankungen, sei es der Meerestemperaturen oder der Sonnenaktivität, deren Einfluss man in fast allen globalen Temperaturserien wiederfindet Natürlich wird die Temperaturkurve von vielen Faktoren beeinflusst. Die natürlichen Schwankungen (Sonne, Vulkane, Meer) konnten herausgerechnet werden und zeigen klar wie gross der vom Menschen verursachte Anteil ist. (8)
Natürlich trägt auch der Mensch zu einem geringen Teil zur Klimavariabilität… bei Klimavariabilität ist nur ein anderer Ausdruck für die festgestellte Erderwärmung, Der Mensch trägt sehr dazu bei. (11)
…deren Relevanz man aber bis jetzt nicht zweifelsfrei aus den Messdaten herauslesen kann. Zweifel und Unsicherheiten wird es immer geben, das ist der Stoff der zum Forschen antreibt. Eine 100% Sicherheit kann es nicht geben, man kann nur 100%ig etwas ausschliessen. Deshalb benutzt man die Ausdrücke: confidence, (very high to very low)sowie der Wahrscheinlichkeit (very unlikely to virtually certain)(10)
Eine sogenannte „Klimapolitik“ kann also den Klimawandel mit Sicherheit nicht verhindern, sondern höchstens in einem wahrscheinlich äußerst geringem Masse beeinflussen. Die Autoren behaupten dass der Kimawandel hauptsächlich auf natürliche Ereignisse zurückzuführen sei. Warum sollte man dann überhaupt etwas dagegen tun, wenn wir sowieso fast nichts dagegen verrichten können? Sollten wir uns in Fatalismus üben? Der letzte Bericht des IPCC macht eine ganz klare Aussage: Der Einfluss des Menschen auf den aktuellen Klimawandel ist unumstritten. Wir wissen was wir dagegen tun müssen (den CO2 Ausstoss begrenzen). Klimapolitik beinhaltet Erkenntnis, Abschwächung und Anpassung. Ob und wie es uns gelingt, hängt von uns allen ab. Das ist Klimapolitik!(11)
… sind verlässliche globale Messdaten noch immer nicht unbegrenzt vorhanden. Welch ein Irrsinn! Eine unbegrenzte Anzahl von Messdaten wird man nie erreichen, auch nicht wenn auf jedem m2 auf der Erde eine Messstation steht. Verlässlich und nachvollziehbar müssen nicht nur die Daten sein, sondern auch deren Verarbeitung. (12)
Die Zahl der Messstationen hat stark abgenommen, Nicht nur die Anzahl der Messtationen ist entscheidend, sondern die Qualität der Messungen und deren Aussagekraft. Die Anzahl der Messungen im Meer (71% der Oberfläche) wurde systematisch erhöht (NOAA) (12)
und sehr weite Gebiete des Globus sind „messfrei“. Im Artikel wird klar auf die Satelliten hingewiesen, die diese Bereiche abdecken.
Es ist also nicht einfach, eine sogenannte globale Temperaturanomalie zu errechnen (und manche Wissenschaftler zweifeln ob eine solche Temperatur überhaupt einen Aussagewert hat). Die Berechnung der Temperaturanomalie wird von weltweit renommierten Instituten mit der Beteiligung von sehr vielen Wissenschaftlern erstellt. Dazu gehören z.B. NASA-GISS (USA), NOAA-NCDC, Climate research unit (UK), University of Alabama Huntsville (UAH-USA), Japanische Meteorologische Agentur und viele andere. Rund 97% der Klimawissenschaftler stellen die Erkenntnisse dazu nicht mehr in Frage, die Beweislast ist enorm. (13) IPCC, AR5, WG I
Die zuverlässigsten Daten kommen von den Satelliten Satelliten messen anders als Stationen auf der Erde. Diese und andere Systeme ergänzen sich und bestätigen den Erwärmungstrend.
Die Satellitenwerte geben keinen Grund zur Aufregung; im Gegenteil zeigen sie, dass die globale Temperatur während den letzten 21 Jahren praktisch konstant war. Die Messungen der Satelliten haben, zusammen mit vielen anderen Messmethoden, den Erwärmungstrend bestätigt, der immer schneller steigt. Die Temperatur ist nicht konstant, sondern schwankt erheblich, was durch natürliche Phänomene hevorgerufen wird. Dies täuscht eine “Konstanz” vor. Die Erwärmung findet aber nicht nur in der Atmosphäre statt, sondern zum überwiegenden Teil in den Ozeanen (93%). Im Artikel erwähnt man richtigerweise, dass es mindestens 30 Jahre braucht um einen Trend zu bestätigen. Eine Wunschkurve (z.B. mit 21 Jahren) lässt sich immer erstellen, man braucht nur die richtigen Jahrgänge auszuwählen. IPCC, AR5, WG I (13)
…die vielen medialen Schreckensszenarien wie Abschmelzen der Polkappen, dramatischer Meeresanstieg… Die Verringerung vom Eis am Nordpol ist Realität. Die wichtigste nördliche Eismasse ist aber in Grönland. Auch dort schmilzt das Eis, Gletscherzungen verringern sich in atemberaubenden Tempo. Das schmelzende Grönlandeis erhöht den Meeresspiegel. (14)
Die objektiven Daten die jeder sehr einfach einsehen kann…www.climate4you.com Dann lieber gleich zur Internetseite www.ipcc.ch anstatt die Website eines einzelnen Wissenschaftlers. Verschiedene Kurven dort sind mit Vorsicht zu geniessen.
…einen natürlichen Trend eines Klimas welches sich seit 1850 aus der kleinen Eiszeit heraus bewegt. Der Temperaturtrend seit Mitte des 18.Jh. ist klar auf die Erhöhung des Kohlenstoffs in der Atm. zurückzuführen. Für die Behauptung eines alleinigen natürlichen Trends gibt es keine Beweise. (14)
Keine dieser Veränderungen stellt jedoch bis jetzt eine wirkliche Bedrohung dar Schlauer Satz: Im Bezug auf “bis jetzt” hält man sich den Rücken frei. Das Tempo aber, mit dem der grösste Teil der Gletscher abschmilzt, die Ozeane zu versauern beginnen, zeigt, dass die vom Menschen verursachte Erderwärmung schneller vonstatten geht als uns lieb ist. (14)
Das IPCC ist keine wissenschaftliche Organisation Das IPCC wurde auf Betreiben der WMO (World meteorological Organsation) 1988 gegründet. Das IPCC forscht nicht, sondern wertet bestehende und geprüfte Forschungen aus, um sie zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. 831 Wissenschaftler beteiligten sich am letzten Report AR5. 9200 wissenschaftliche Publikationen wurden berücksichtigt. IPCC, AR5
sondern ein UNO-Konstrukt welches von Anfang an die Theorie der Gefahr des menschengemachten Klimawandels vertrat Die Berichte des IPCC waren immer sehr vorsichtig. Nur sehr gesicherte Erkenntnisse wurden jeweils zurückbehalten. In der Zwischenzeit gibt es 5 Reports. Jedesmal verstärkte sich die Aussage, dass der jetzige Klimawandel vom Menschen verursacht wird. Beispiel: Der Theorie von Revell-Suess und Bolen-Eriksson (Verteilung con CO2 im Wasser und Atm.) folgte die Bestätigung durch Charles David Keeling. Seine Messergebnisse des CO2 auf dem Mauna Loa auf Hawai sind legendär und bestätigten die Theorie. Dies ist nur eines von vielen Forschungsergebnissen. IPCC
dass CO2 der Nährstoff allen pflanzlichen Lebens ist, Das ist schon richtig, aber wenn es durch erhöhte Temperaturen weniger Wasser gibt, werden die Pflanzen vertrocknen. Dies wurde natürlich berücksichtigt. Die Bilanz bleibt negativ.
in den letzten Jahren beobachtete Ergrünen weiter Teile des Planeten (wie z. B. der Sahelzone) zu einem guten Teil der erhöhten Konzentration des atmosphärischen CO2 zu verdanken ist. Der Sahel erhielt mehr Regen und Programme mit Steinwänden halten Wasser und Boden zurück, deshalb wird es dort grüner. (15)
Die allerwichtigste Frage in der ganzen Klimadiskussion ist jene der Klimaempfindlichkeit (d. h. um wie viel wird es wärmer wenn die CO2 Konzentration sich verdoppelt). Nach über 37 Jahren Klimaforschung ist sie immer noch nicht zufriedenstellend beantwortet. Die Bestimmung der Klimasensitivität ist nicht einfach und es wird weiter geforscht. Der Aktuelle Wert liegt zwischen 1,5° und 4,5°. Die Autoren behaupten eine zufriedenstellende Antwort bewerten zu können. Auf welche wissenschaftliche Studie sie sich beziehen bleibt indes unerwähnt. (9)
Die IPCC Klimamodelle… werden fast immer in den Medien als unfehlbare Kassandren angesehen, obschon die modellierte Welt sich sehr stark von der realen unterscheidet. Klimamodelle werden nicht vom IPCC erstellt, wie übrigens alle Studien, sondern vom IPCC zu Rate gezogen. Klimamodelle basieren auf verschiedenen Szenarien, wie die Erde sich mit den Menschen entwickeln könnte. In den vergangenen Jahren wurden grosse Fortschritte erzielt, insbesondere was die Rekonstruktion von früheren Daten angeht. Klimamodelle werden nur mit Formeln aus der Physik “gefüttert” und sind nahe an der Realität. Was die Medien daraus machen, müssen die Medien verantworten. IPCC, AR5, WG I
Deshalb gibt es die SPM’s (Summary for Policy Makers), also die Kurzfassung für die Entscheider, die nicht von Wissenschaftlern sondern zum großen Teil von Beamten zusammengeschrieben werden. Die Auswahl der Autoren, auch für die SPM, ist öffentlich zugänglich und sehr transparent. Das IPCC ist sehr bestrebt eine ausgeglichene und kompetente Besetzung zu garantieren. Überprüfungen der Textvorschläge sind Teil dieser Strategie. (16)
Mit jedem neuen SPM wird der Ton schriller, und nur selten werden peinliche Fehler wie der unsägliche Hockeystick oder die prophezeite Himalaya-Gletscher-Abschmelze korrigiert. Der Hockeystick ist eine Referenz (wahrlich kein peinlicher Fehler) und wurde von mehreren unabhängigen Instituten bestätigt. Der Zahlendreher vom Himalaya wurde korrigiert. (2350 statt 2035) (IPCC-AR4) Im AR4 gab es 2 Fehler auf insgesamt mehr als 1000 Seiten.
Universitäten und Forschungsinstitute konzentrieren sich auf alarmistische Studien, denn diese sind ein Garant für sprudelnde öffentliche Gelder. NASA-GISS und die Climate Research Unit (UK) wurden mit falschen Anschuldigungen und gehackten emails angegriffen. Nichts davon hat sich bewahrheitet. Natürlich kostet Forschung Geld. Sind die Autoren etwa der Meinung dass die Gelder nur nach ihrem Gusto verteilt werden?
Die Nullhypothese (d. h. dass das Erwärmungspotenzial des CO2-Ausstoßes bescheiden und unproblematisch ist), sowie der Einfluss der natürlichen Klimaschwankungen werden entweder überhaupt nicht oder nur sehr stiefmütterlich behandelt. Die “Nullhypothese” ist ein beliebter Begriff der Klimaskeptiker und kommt in der seriösen Wissenschaft nicht vor. Klimaschwankungen von natürlichen Ereignissen sind ein wichtiger Teil der Klimawissenschaft. Aus dieser Erkenntnis heraus hat sich ja ergeben dass CO2 eine bedeutende Rolle spielt. IPCC, AR5, WG I
Heute kommt ein Forschungsbericht egal auf welchem Gebiet ohne „global change“ kaum noch an die Subventionstöpfe heran oder in die großen wissenschaftlichen Medien. Wichtige Verlage wie Science oder Nature können es sich nicht leisten ihren Ruf mit zweifelhaften Beiträgen zu ruinieren.
Ein Klimarealist (von denen es viele bedeutende Wissenschaftler und sogar Nobelpreisträger gibt) Vom Klimaskeptiker zum Klimarealist, ein schönes Wortspiel. Mit dem Nobelpreisträger ist wohl der Physiker Ivar Giaever gemeint. Er hat den Nobelpreis für die Entdeckung des Tunnelphänomens in Supraleitern bekommen. Mit Klimawissenschaft hat er sich , eigenen Aussagen zu folge, einen Tag lang per Google beschäftigt. 97% der Klimawissenschaftler bestätigten den menschengemachten Klimawandel. (13)
, warum der Zeitgeist alle fossilen Brennstoffe verteufelt und die emissionsfreie Atomenergie als veraltet ablehnt. Fossile Brennstoffe fördern durch die Verbrennung den Anstieg der Erwärmung. Das kann man nur verhindern, indem man sie durch nichtfossile ersetzt. Was die Nuklearenergie angeht, wie kann man Tchernobyl und Fukushima so schnell vergessen?
Wenn wir schon von „Klimapolitik“ sprechen, so sind es besonnene, aufrichtige und ehrliche Entscheidungen die zukunftsträchtig sind; Angstmache, Ideologisierung und forcierte intellektuelle Gleichschaltung können nicht die Leitlinien einer nachhaltigen und widerstandsfähigen Politik sein. Dass man besonnene, ehrliche, aufrichtige und ehrliche Entscheidungen in der Politik treffen soll, das unterschreibe ich mit beiden Händen. Begriffe wie Angstmache, Schreckensszenario, Kassandren und Ideologisierung sind wohl eher Ausdrücke der Ratlosigkeit. Eine nachhaltige und widerstandsfähige Politik nimmt sich der Probleme an und versucht nicht sie zu verdrängen.
Kurve CMIP-5 mit Klimamodellen von JR Christy Diese Kurve ist von JR Christy, wie übrigens viele Argumente in diesem Artikel. Diese wurden in der einschlägigen Literatur massenweise widerlegt. Zum Vergleich: die Kurve der Temperaturen und der Modelle aus dem Kapitel 9 vom AR5 des IPCC.

 

Christy_CMIP5 IPCCAR5 CMIP5

https://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/wg1/WG1AR5_Chapter09_FINAL.pdf

 

Referenzen

  1. Rogelj, J., et al., 2011: Emission pathways consistent with a 2 degrees C global temperature limit. Nature Clim. Change, 1, 413–
  2. Meinshausen, M., et al., 2009: Greenhouse-gas emission targets for limiting global warming to 2 degrees C. Nature, 458, 1158–
  3. Murphy, D. M., S. Solomon, R. W. Portmann, K. H. Rosenlof, P. M. Forster, and T. Wong, 2009: An observationally based energy balance for the Earth since 1950. J., Geophys. Res., 114, D17107.
  4. IPCC, AR5, WG I, The Global Energy Budget, page 1159
  5. Glikson, A. (2008). Milestones in the evolution of the atmosphere with reference to climate change. Australian Journal of Earth Sciences, 55, 125–
  6. http://academic.emporia.edu/aberjame/student/howard2/theory.htm
  7. IPCC, AR5, WG I, page 885 “Box 10.2 | The Sun’s Influence on the Earth’s Climate”
  8. Global temperature evolution 1979–2010; Grant Foster and Stefan Rahmstorf ; Published 6 December 2011 2011 IOP Publishing Ltd • Environmental Research Letters, Volume 6, Number 4

9.     Climate sensitivity constrained by CO2 concentrations over the past 420 million years; Dana L. Royer, Robert A. Berner & Jeffrey Park ; Nature 446, 530-532 (29 March 2007) | doi:10.1038/nature05699; Received 10 October 2006; Accepted 23 February 2007

10.   IPCC, AR5, WG I FAQ 10.1 | Climate Is Always Changing. How Do We Determine the Causes of Observed Changes?

11.   IPCC, AR5, WG I; page 661:Executive Summary

It is unequivocal that anthropogenic increases in the well-mixed greenhouse gases (WMGHGs) have substantially enhanced the greenhouse effect, and the resulting forcing continues to increase.

  1. http://www.wmo.int/pages/themes/climate/climate_observation_networks_systems.php

…There are over 11,000 weather stations around the world measuring land, air and sea temperatures, as well as satellites, ships and aircraft that also take measurements. The stations all follow strict standards and 1040 of these stations have been selected to provide high quality climate data to quantify and detect global aspects of climate change.

  1. Naomi Oreskes 2004, Doran & Zimmerman 2009, Andregg et.al. 2010, Cook et al. 2013 (97% consensus)

IPCC, AR5, WG I, Chapter 5, Summary, pag 257: Ocean warming dominates the global energy change inventory. Warming of the ocean accounts for about 93% of the increase in the Earths energy inventory between 1971 and 2010 (high confidence), with warming of the upper (0 to 700 m) ocean accounting for about 64% of the total.

IPCC, AR5, WG I, chapter 2.4.1.1, page 187: Table 2.4: | Trend estimates and 90% confidence intervals (Box 2.2) for LSAT global average values over five common periods.

  1. IPCC, AR5, WG I, page 9, B.3 Cryosphere Over the last two decades, the Greenland and Antarctic ice sheets have been losing mass, glaciers have continued to shrink almost worldwide, and Arctic sea ice and Northern Hemisphere spring snow cover have continued to decrease in extent (high confidence) (see Figure SPM.3).
  2. http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1163119/
  3. http://ipcc.ch/news_and_events/docs/factsheets/FS_select_authors_fr.pdf
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