Biokunststoffe schonen die Umwelt. Einige können sogar in die Biotonne.
(Foto:
Aldi, BASF)
Nachwachsende Rohstoffe schon
heute im täglichen Gebrauch
Berlin (pte/06.07.2010/11:45) - Mit Zucker kann man seinen Tee
süßen, mit Stärke die Soße andicken und Holz lässt sich zu verschiedensten
Möbeln verarbeiten. Alle drei können aber auch zur Herstellung von Kunststoffen
genutzt werden und stellen somit einen umweltfreundlichen Ersatz zu fossilen
Polymeren dar. Schon heute sind Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen im
Einsatz. Ihr Anteil am Gesamtmarkt ist aber dennoch sehr gering.
Verpackungen, Tragetaschen oder Mulchfolien sind
mittlerweile als biologisch abbaubare Variante zu haben. Im täglichen Gebrauch
finden sich Biokunststoffe zum Beispiel in Kraftfahrzeugteilen oder
Mobiltelefongehäusen.
Solarbetriebenes "Blue Earth" noch
2009 erhältlich
Seoul (pte/14.10.2009/12:10) -
Samsung Electronics hat heute,
Mittwoch, den Marktstart seines Öko-Handys "Blue Earth" angekündigt. Das
Touchscreen-Gerät verspricht moderne Multimedia-Features in Kombination mit
einer sehr umweltfreundlichen Verarbeitung. Sowohl das Handy als auch das
zugehörige Ladegerät verzichten auf schädliche Chemikalien. Das Blue Earth
selbst setzt außerdem auf Recycling-Plastik, ein Solarpanel für die
umweltschonende Energieversorgung sowie einen einfach zu aktivierenden
energieeffizienten "Eco Mode". Das auf dem mobile World Congress noch als
Konzept präsentierte Gerät kommt zunächst in Schweden und noch in diesem Jahr
auch in Deutschland auf den Markt und zielt klar aufs Öko-Gewissen der Nutzer
ab.
Kohlendioxid oder CO2, das als Treibhausgas zum Klimawandel wesentlich
beiträgt, eignet sich in verflüssigter Form zur umweltfreundlichen Reinigung
von Textilien. Bei diesem seit Anfang 2006 auf dem deutschen Markt eingeführten
Textilreinigungsverfahren werden keine flüchtigen organischen Lösemittel wie
Perchlorethylen oder Kohlenwasserstoffe eingesetzt. Als erster Zeichennehmer hat
heute die zur Linde AG gehörenden Fred Butler-Group den Blauen Engel für die
Textilreinigung mit Kohlendioxid erhalten.
UNESCO zeichnet das Umweltmanagement der Evangelischen Kirche von Westfalen aus
Köln/Wuppertal. Der "Grüne Hahn", das Energie- und Umweltmanagement der
Evangelischen Kirche von Westfalen, wurde von der Jury des Nationalkomitees der
UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014)" als eines von
insgesamt 66 offiziellen Projekten für die Jahre 2007/2008 ausgewählt. Dr.
Verena Metze-Mangold, Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, und der
Vorsitzende des Nationalkomitees der UN-Weltdekade, Professor Dr. Gerhard de
Haan, überreichten heute auf der Bildungsmesse "didacta" in Köln der
Initiative die Urkunde.
Modedesign-Studierende zeigen auf der Internationalen Grünen Woche 2007
in Berlin Mode aus Biotextilien. In Zusammenarbeit mit der neuen
Fachzeitschrift „joule“, ein Magazin zum Thema Agrarenergie, ist die
erste Nouvelle joule-Kollektion aus Biotextilien entstanden. Die rund
70 Damen-Oberbekleidungsstücke und Accessoires umfassende Kollektion
wird erstmalig in Berlin vorgestellt.