Kostengünstig Wertstoffe aus Biomüll gewinnen Rohstoffe für Nahrungsmittel, Chemie- und Papierindust
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Dienstag, 06 Juli 2010
Wertstoff wird aus biologischen Abfällen gewonnen (Foto: biohyst.it)
Rohstoffe für Nahrungsmittel, Chemie- und Papierindustrie
Ferrara (pte/06.07.2010/13:15) - Der italienische Ingenieur Umberto
Manola hat ein Verfahren vorgestellt, mit dem aus industriellen und
landwirtschaftlichen Nebenprodukten kostengünstig für weiterverarbeitende
Industrien geeignete Wertstoffe gewonnen werden können. Die in mehr als vier
Jahrzehnten entwickelte Hypercritical Separation Tecnology (Hyst) wird über die
von ihm gegründete Firma Biohyst http://www.biohyst.it vermarktet.
Als Ausgangsmaterialien dienen in der Land- und
Forstwirtschaft entstehende Abfallprodukte wie Getreide- und Maisstroh, Trester
aus der Weinkelterung sowie Pressrückstände aus der Obst-, Tomaten- und
Ölfrüchteverarbeitung. Aber auch Holzrinde, Sägemehl, Algen sowie Schlacht- und
Fischabfälle sind geeignet.
Während die solare Wärme- und Stromerzeugung allgemein bekannt
ist, ist die Kenntnis, Solarstrahlung für physikalisch-chemische
Prozesse nutzen zu können, weitaus weniger verbreitet.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) e. V. (Köln) hat
in Kooperation mit den Firmen KACO new energy GmbH (Neckarsulm) und
Hirschmann Laborgeräte GmbH (Eberstadt) ein Verfahren zur solaren
Abwasserreinigung entwickelt.
Festtinte
reduziert Aufkommen von giftigem Abfall bei Druckern
Norwalk - Der US-Druckerhersteller Xerox hat ein neues
Druckersystem vorgestellt, mit dem Farbausdrucke deutlich billiger werden
sollen. Die durchschnittlichen Kosten für einen Farbausdruck sollen damit
verglichen mit einem Farblaserdrucker um 62 Prozent gedrückt werden, heißt es
vonseiten des Unternehmens. Ermöglicht wird diese deutliche Kostenreduzierung
durch die Verwendung von sogenannter Festtinte (Solid Ink). Zum Einsatz kommt
dieses Verfahren bei der "ColorQube 9200" genannten Geräteserie. Dabei wird
anstatt flüssiger Tinte und Toner ein spezielles Wachs verwendet, das in
verflüssigtem Zustand auf das Papier aufgetragen wird.
Neue Erfindung aus den Niederlanden gewinnt einen prestigeträchtigen Preis für innovative Technologie
Eine neue bahnbrechende Erfindung aus den Niederladen macht es möglich,
grosse Wüsten- und Felsflächen auf der Erde in den kommenden Jahren
wieder aufzuforsten. Experimente in der Sahara bewiesen, dass Bäume
dank der WaterBoxx selbst unter härtesten Umweltbedingungen wachsen
können und mit genügend Wasser versorgt werden.
Nachhaltiger Ersatz von Kerosinlampen rechnet sich nach 4 Wochen
Am Viktoriasee leben rund 30 Millionen Menschen ohne
Zugang zum Stromnetz. Sie erzeugen Licht mit Hilfe von Kerosin, das die
Gesundheit der Menschen gefährdet und die Umwelt massiv belastet. Durch
die Lichterzeugung mit Kerosin werden in Afrika jedes Jahr 77
Milliarden Tonnen CO2 emittiert – das entspricht ungefähr dem
jährlichen Energieverbrauch von Argentinien. Das Pilotprojekt in Mbita
bietet gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung des
Off-Grid-Konzepts: In der Kleinstadt am Viktoriasee existiert zwar
keine Stromversorgung, aber eine funktionierende Ökonomie, die auf
Fischfang basiert. Rund 175.000 Fischer auf dem See locken jede Nacht
mit Kerosinlampen Fische an. Für die Fischer in Mbita rechnet sich das
Umsatteln auf die solar-betriebenen Osram-Energiesparlampen bereits
nach vier Wochen, da bisher allein die Kerosinkosten über die Hälfte
ihres Einkommens ausmachen. Gleichzeitig werde
n an den Solarenergy Hubs Arbeitsplätze geschaffen. Schon jetzt haben
Trainings für das Betriebs- und Verkaufspersonal vor Ort begonnen. Für
die Finanzierung der Lampen und der Pfandanleihe steht den Nutzern ein
Microfinancing-System zur Verfügung, das von der lokalen
Nicht-Regierungs-Organisation OSIENALA betrieben wird.