Umeå/Linköping
(pte/08.02.2010/13:53) -
Ein schwedisch-amerikanisches Forscherteam hat mithilfe des
Kohlenstoff-Materials Graphen eine lichtemittierende elektrochemische
Zelle (LEC) entwickelt, die gänzlich auf die Nutzung von Metallen
verzichtet. Dadurch kann der Lichtemitter leicht als Ganzes recycelt
werden, was ihn zu einer besonders umweltfreundlichen Alternative zu
OLEDs und anderen Beleuchtungslösungen macht. So könnten etwa leuchtende Tapeten, die rein aus organischem Material bestehen, Realität werden.
Suche nach geeigneten Adsorptionsmitteln zur Wärmespeicherung
Aufbau eines potenziellen Wärmetauschers mit Zeolithbeschichtung (Bild: Uni-Erlangen)
Effiziente und umweltschonende Verfahren zur Energienutzung können
einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels leisten. Ein
möglicher Weg ist die Nutzung von Niedertemperaturabwärme unter 100
Grad Celsius. Sie fällt bei verschiedenen Prozessen in erheblichen
Mengen an. Um diese Art der Energie nutzbar zu machen, sind allerdings
einige Problem zu überwinden.
Wilhelm Schwieger vom Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik der Universität Erlangen-Nürnberg
beschäftigt sich mit Prozessen zur Transformation von
Niedertemperaturwärme und der Entwicklung von Speichermaterialien für
Wärme oder Kälte. Um die überschüssige Abwärme, die etwa in Motoren
oder durch Sonneneinstrahlung entsteht, nutzbar zu machen, muss sie
zuerst umgewandelt und gespeichert werden.
Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien wird am 26. Januar in Bonn gegründet
Bonn.
Mehr als 100 Staaten werden am kommenden Montag an der seit 1990 von
EUROSOLAR immer wieder angestoßenen und schließlich von der
Bundesregierung auf den Weg gebrachten Gründungskonferenz der
International Renewable Energy Agency (IRENA) in Bonn teilnehmen. Rund
50 Staaten haben angekündigt, dem Vertrag beizutreten.
Angelehnt an eine Erfindung von Albert Einstein wollen
Wissenschaftler der Universität Oxford nun einen Kühlschrank
entwickeln, der ohne Strom und Wartung auskommt. In einem Projekt mit
drei Jahren Laufzeit arbeiten die Forscher an Technologien, die
umweltfreundliche Kühlung möglich machen sollen. Der Ausgangspunkt ist
ein Kühlschrank, den Albert Einstein und Leo Szilard 1930 patentieren
ließen. Dieses Kühlsystem funktioniert durch unter Druck stehende Gase
und benötigt keine beweglichen Teile und daher auch keine Wartung.
Wissenschaftler unter der Leitung von Malcolm McCulloch,
Elektroingenieur an der Universität Oxford, haben diese Erfindung nun
nachgebaut, berichtet der Guardian.
Vorbereitungskonferenz zur Gründung der Internationalen Agentur für
Erneuerbare Energien in Madrid erfolgreich abgeschlossen
Madrid/Bonn,
25. Oktober 2008
Bei der abschließenden Vorbereitungskonferenz zur Gründung der
Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) haben sich die
beteiligten 51 Staaten am 23. und 24. Oktober über die Statuten dieser
neuen weltweiten Organisation verständigt. "Damit ist der Weg frei für
die Gründungskonferenz der IRENA am 26. Januar 2009 in Bonn", erklärte
der Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer, der als Präsident von
EUROSOLAR und Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien
(WCRE) die IRENA-Initiative seit Beginn der 90-er Jahre entwickelt und
vorangetrieben hat.