Ein interessanter Beitrag zum Potential von Biogas, Europaweit meine ich.
Innovative Bioerdgasanlage ausgezeichnet
Written by Schmack Biogas
Mittwoch, 26 November 2008
Deutsche-Energie-Agentur
zeichnet Biomethanlage von Schmack Biogas aus
Bioerdgas
Schwandorf GmbH gewinnt den Sonderpreis „Beste industrielle
Großanlage und modernstes Rohstoffkonzept“
Schwandorf,
26. November 2008 Die erst im Sommer 2008 eingeweihte Biomethananlage
in Schwandorf ist die
derzeit größte und modernste Bioerdgasanlage Europas. Das
produzierte Biogas wird nach der Aufbereitung in das bestehende
Erdgasnetz eingespeist und versorgt damit ca. 5.000 Haushalte mit
Energie. Die Deutsche-Energie-Agentur würdigt mit der Auszeichnung
den Vorbildcharakter der Anlage in Deutschland.
Die erste Biogasanlage in der
Gemeinde Hesperingen steht auf dem Hof
“Den neien Haff” in Fentingen. Stolzer
Besitzer ist die Familie Dejong mit Bauer Ad an der Spitze. Die Anlage startete am 2. Januar den Betrieb und produziert 2,6MWh nachhaltige el. Energie pro Tag. Von der Idee zur Umsetzung, und wie das ganze funktioniert, davon handelt dieser Bericht.
Technologie-Transfer: Initiative bringt Biogastechnologie von
Niederbayern nach Thailand
Biogasanlagen in Thailand und Südost-Asien sind noch immer eine
Besonderheit, insbesondere wenn sie Abfälle vergären. Die Initiative
Rottaler Modell ist seit Januar 2008 mit einer
Kofermentations-Biogasanlage im Nordosten Thailands vertreten. Dort hat
sie in dem Dorf Sisaket eine Hochleistungs-Biogasanlage im zweistufigen
Vergärungssystem errichtet. Dabei werden Hydrolyse und Versauerung in
einem Behälter und die Methanisierung in einem zweiten Behälter
durchgeführt. Im ersten Schritt werden Abfälle aus der Stärkeproduktion
vergoren. Sobald genügend Erfahrungen mit dem praktischen Betrieb der
Biogasanlage gesammelt sind, wird auch Biomüll als Einsatzstoff verwendet.
Die Stadt Pirmasens geht mit der Verwertung des Klärschlamms neue Wege. Im Werk Blümeltal läuft seit Dezember der Probebetrieb mit Hilfe der Thermodruckhydrolyse. Das Verfahren ist weltweit einzigartig und erhöht die Ausbeutung beträchtlich. In einer Art Schnellkochtopf wird der Klärschlamm mit einem Druck von 30 bar auf über 200°C erhitzt. Dadurch wird der Methanausstoss um 25% erhöht. Die Kosten der Anlage von 1,8 Mio Euro teilen sich je zur Hälfte die EU und die Stadt Pirmasens. Entwickelt wurde das weltweit einmalige Verfahren von Fachleuten der Stadtentwässerung Pirmasens mit Unterstützung des Landes. Spätestens im kommenden Frühjahr soll die Anlage offiziell in Betrieb gehen.